Translate

Donnerstag, 26. April 2018

Herbst



Ich weiss, man hat schon eine Weile nichts mehr gehört von uns. Mit unserem grossen Garten wird die Freizeit langsam knapp.

Inzwischen haben wir auch einen Carport. Wer nicht weiss was ein Carport ist; ein Carport ist eine Garage ohne Garagentor (manchmal fehlen auch noch die Wände, aber nicht bei uns). Man kann zwei Autos reinstellen, aber wir haben soviel Zeugs bereits da drin, dass wir nur ein halbes! Auto drin haben. Gaby benutzt den Carport nun mehrheitlich als Werkstatt, da Al, der Builder, auch noch gleich eine Werkbank eingebaut hat.










Frankie ist weiterhin purzmunter und bringt regelmässig was rein und hat leider immer noch nicht kapiert, dass wir keine Mäuse, Ratten oder sonstwas im Haus wollen.









ein Künstler am Ngapuhi Festival (Ngapuhi ist der führende Maori-Tribe hier im Norden)




Auf einen Tip aus dem Internet hin habe ich mal versucht Palmen aus kommerziellen Datteln aus dem Supermarkt zu ziehen. Das funktionierte besser als erwartet und inzwischen ist aus fast jedem Dattelkern ein Pälmchen gewachsen. 



Die Palme nennt sich dann True Date Palm (echte Dattelpalme, Phoenix dactylifera).


Zu erwähnen ist, dass das natürlich nur mit Datteln geht, die nicht schon entkernt wurden und die sind gar nicht so einfach zu finden und kosten auch viel mehr als die Entkernten.

und so sehen sie aus wenn sie mal erwachsen sind



Unsere Ausflüge sind dieses Jahr noch weniger geworden als sonst schon, aber das wird sich wieder ändern.

Kürzlich waren wir im Sculptureum in Matakana (www.sculptureum.nz). Das Sculptureum ist eine Mischung aus Kunst und Gärten. Der Eintritt ist nicht ganz billig, aber das Ganze ist zur Abwechslung ganz interessant, auch wenn es ein paar absurde und auch kitschige Sachen dabei hat.











Die Wairere Falls in Kerikeri waren während 60 Jahren nahezu unzugänglich, bis man letztes Jahr einen neuen Weg dahin eröffnet hat.




Tauwhara Bay zum x-ten, wie (fast) immer niemand zuhause


Frogtown Beach


Die Jail Bar ist inzwischen mehr zur Oldtimer-Barn geworden. Das schwarze Auto rechts (mit Gaby drin) ist ein ehemaliger (britischer) Leichenwagen und ob mans glaubt oder nicht, da ist noch ein Sarg hintendrin (der allerdings leer ist, wie man mir versichert hat)



Noch ein paar Fotos von Gaby's Geburtstag. Gaby wollte eigentlich eine Pyjama-Party machen, aber sie war dann doch die Einzige!







Unser Hauptaufgabe hier ist immer noch unser Garten und das wird wohl noch für ein paar Jahre so bleiben. Wir sind immer noch eifrig am anpflanzen (vorwiegend suptropisches) aber ich muss auch regelmässig Pflanzen verschieben, weil die aus irgendeinem Grund am falschen Platz sind. Diese Saison haben wir eine ca 4 Meter hohe Riesenstrelitzie verschoben. 

Gar nicht so einfach ohne Maschinerie. Erst musste ich ein Graben drumherum graben und ein paar Wurzeln kappen. Nach einem Monat! (das Pflänzchen muss sich erst erholen) wurde sie vollständig ausgegraben. Wir konnten sie gerade mal tragen zu zweit und dann muss man immer damit rechnen, dass die Pflanze es nicht überlebt, da die Wurzeln immer etwas beschädigt werden.

meine Herrenuhr als Grössenvergleich

die neuen "Pfosten"unseres Riesen-Bambuses haben inzwischen einen Umfang von 60 cm


Neulich hatten wir aus heiterem Himmel eine Hagel-Attacke, ziemlich ungewöhnlich hier im Norden. Der Tag war dann auch gleich 5 Grad kühler als alle anderen Tage drumherum.



Dachrinne voll mit Eiskörnern




Schon fast wie im Winter!



Zwischendurch hatten wir auch noch Besuch aus der Schweiz. Bettina und unser Patenkind Fiona beehrten uns mit ihrer Anwesenheit.

Aussicht vom Ende des Lawson Drives



Abendstimmung auf der Fahrt nach Hause





Unsere neueste Errichtung ist die Bali Hut in unserem Back-Garten. Mehr darüber wohl später mal.





Abendstimmung von unserem gedeckten Sitzplatz



Neuerdings schneidet mir Gaby übrigens die Haare. Nachdem es immer mühsamer wurde, bei uns einen fähigen nicht zu teuren Coiffeur zu finden, recherchierten wir einfach mal im Internet und bemerkten bald mal, dass das keine Hexerei ist. Inzwischen haben wir sogar ein Haarschneide-Set gekauft inklusive Effilierschere.


So wer mir mitteilen kann, auf welchem Foto oder auf welchen Fotos der orange Elefant (das Tier mit dem Rüssel) zu sehen ist, darf mich dann mal zu einem Bier einladen.







Samstag, 18. November 2017

Greetings from Middleearth

Da das Kia Ora bei einigen aus unerfindlichen Gründen scheinbar im Spam-Filter gelandet ist, senden wir es einfach noch einmal.






Wie die Zeit doch vergeht..... schon sind wir wieder über zwei Monate in unserem Paradies in Neuseeland.

Unsere Housesitterin Ruth hat gut auf unseren Kater Frankie aufgepasst und er hat uns freudig wieder zurück empfangen. Weil wir ihn das erste Mal so lange in fremder Obhut liessen, wussten wir nicht so recht, was uns erwartet. Unser Sonnenschein war aber in keiner Weise nachtragend. Good boy!



Frankie beim Fernseh schauen, hier interessiert natürlich am Hundi


Natürlich haben wir uns gleich nach der Ankunft ins gärtnern gekniet. Im Vergleich zu anderen Jahren, waren wir jedoch schneller wieder "à jour". Je mehr wir pflanzen, desto weniger Lücken hat es, wo das Unkraut überhand nehmen kann. Das heisst, ich spreche hier von den etwa 4000m2 unmittelbar ums Haus, weiter draussen geht das Unkraut jäten wohl lebenslang weiter.....


Bis jetzt war es noch etwas zu kühl um Palmen einzusetzen (die robusten kann man allerdings zu jeder Zeit einpflanzen), aber in den kommenden Monaten wird Tom sehr aktiv sein, neue Sorten zu finden und einzupflanzen. Manchmal ist es schwer, an Palmenraritäten zu gelangen. Wir wollten z.B. eine weitere Bismarck Palme oder zwei. Die Königinnen der Palmen. Ihr habt sie vielleicht schon auf dem einen oder anderen Foto von Thailand gesehen.

Ganz unverhofft, haben wir dann von einer für uns unbekannten Gärtnerei in unserer Nähe gehört, welche Bismarck Palmen verkaufen würde. Und tatsächlich konnten wir dort welche kriegen. Natürlich zu einem stolzen Preis. Aber das kommt ja nicht alle Tage vor. Schönheit muss leiden..... Zu eurer Erinnerung (so sieht eine Bismarck Palme nach vielen Jahren aus). Unsere ist natürlich noch KLEIN.





Wenn man so rare Pflanzen erworben hat ist es immer schwierig und zeitaufwändig, den richtigen Platz auf unserem Gebiet zu finden. Es braucht die ideale Kombination von Sonne, Schatten, Bodenbeschaffenheit, Windschutz...... eine Pflanze kann an einem Ort kaum wachsen und wenn wir sie an einen anderen Ort verpflanzen, wächst sie wunderbar. Nur gewisse lassen sich nicht gut verpflanzen. Dann muss es gleich von Anfang an stimmen.


A propos seltene Pflanze. Ich habe einen Ableger des ältesten europäischen Fruchtbaums in Neuseeland gekauft. Einen Ableger eines Zitronenbaumes der Familie Hansen. Kapitän Hansen und seine Familie kamen mit dem Schiff "Active" als erste nicht missionare Siedlerfamilie am 22.12.1814 hier in Northland in Neuseeland an Land.

Das Schiff war so etwas wie eine Arche Noah. Die Familien haben Samen, Nutztiere und so etliches mitgenommen, was dazumal ihr Leben an diesem fremden Ort erleichtern konnte. Unter anderem auch Samen für ein Zitronenbaum. Man hat zu dieser Zeit Zitronen als Medizin, Putzmittel und in der Küche bereits benutzt. Und dieser Zitronenbaum ist bis heute erhalten geblieben.

Von diesem Bäumchen habe ich nun ein direkter Nachkomme in meinem Garten. Wow.

Übrigens habe ich eine Zitrone probiert. Die Zitronen sehen innen anders aus und sind sehr süss im Vergleich zu unseren heutigen Zitronen. Die sind wirklich anders.

Bevor ich euch weiter mit Pflanzen langweile noch kurz ein kleines Detail.

Als ich das Zitronenbäumchen einpflanzte kraxelte plötzlich ein Mega-Regenwurm aus der Erde. Er hatte den Durchmesser meines kleinen Fingers und war etwa 15 Zentimeter lang! Nur so für diejenigen unter euch, welche sich vor unserem europäischen Regenwurm grausen.... Leider habe ich kein Foto gemacht.


Nebenbei haben wir auch immer kleine oder grössere Projekte am Laufen. Ich habe soeben nach ein paar Verzweiflungsmomenten erfolgreich das kleine Bad fertig gefliest.

Gemeinsam mit unserem Freund Richard haben wir begonnen das Tropenfeeling in unserem Garten zu optimieren und bauen eine grössere Balihütte, die dann ungefähr so aussehen könnte. Nur für diejenigen, welche noch nie in den Tropen in den Ferien waren:




Auch für meine Kunstprojekte hatte ich doch ordentlich Zeit und viele neue Projekte sind noch geplant. Ich bin mittlerweile auch Mitglied der Keramikgruppe Firebirds und bin total motiviert mit Ton mehr zu experimentieren.


Kürzlich waren wir an einer Skulpturenausstellung in unserem grossen tropischen Garten (Quarry Gardens) hier in Whangarei. 40 lokale Künstler haben 100 Skulpturen ausgestellt. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Menschen kreativ sind.

Feline Terracotta Army

Tom's Favorit


Mit dem Bau des letzten Hundertwassergebäudes resp. -musem, wird schon bald begonnen und damit wird Whangarei kunstmässig sicher profitieren.

Durch all unsere Projekte, kommen unsere Ausflüge ans Meer immer etwas kurz. Aber das wollen wir dann schon noch optimieren.

Sandy Bay

Im Sinne dieser Optimierung werde ich es mal im Blog dabei belassen und wünsche allen eine tolle Zeit.









Wer findet die Katze? (zur Erinnerung, das Bild kann vergrössert werden)








Freitag, 8. September 2017

Khao Lak plus



 Hoch oben in den Thailänder Alpen. Nein natürlich nicht. Das ist eine neue Hängebrücke im Fieschertal, unterhalb des Fieschergletschers. Da kann einem fast etwas mulmig werden wenn's rechts und links 100 Meter runter geht.




Inzwischen sind wir aber natürlich wieder in Thailand, diesmal in Khao Lak, das zurzeit wohl unser Favorit ist, da das Preis-Leistungs-Verhältnis hier noch attraktiv ist. Viel zu berichten gibt's da natürlich nicht, und eigentlich hab ich auch keine Zeit an diesem schönen Fleck (aber man kann ja die Sponsoren nicht enttäuschen), deswegen vorwiegend ein paar Fotos. Wir versuchen uns mit vier verschiedenen 4*-Hotels, wobei wir in einem davon schon mal waren.

Diese etwas wacklige Brücke mit Abzweigungen führt zu den kleinen netten Restaurants auf der anderen Seite

Mai Khao Lak Beach Resort, eines unserer Hotels

und dasselbe nochmals ein paar Stunden später 

Das Interessante am Mai Khao Lak ist dass sie eine Adult Zone haben, wo Kinder keinen Zutritt haben. Ebenso der Pool und die Bar (sowieso) sind tabu für Kinder. Wir wechselten dann auch unser Zimmer nach der ersten Nacht (wo ich frühmorgens von kreischenden Kindern geweckt wurde) in den 5. Stock der Adult Zone, welch ein Aufstieg! Dazu kam, dass wir dann unser Frühstück im Sky Restaurant im 6. Stock der Adult Zone begrüssen durften. Irgendwie weiss das kaum jemand, es waren nie mehr als 3 Tische besetzt und das in einem Hotel mit so vielen Zimmern . Frühstück ist a la carte, aber soviel man will (Capuccino, Latte und frischgepresste Säfte in rauhen Mengen) und die Sicht ist natürlich toll.


Wir haben nicht herausgefunden, was die Gebäude zuhinderst im Hotel, direkt vor der Oel-Palmenplantage (Elaeis guineensis) für einen Zweck haben. Nie war auch nur eine Person zu sehen. Wahrscheinlich eine Geheimdienstzentrale.

schlicht "The Sands"


Sealing Wax Palm (Cyrtostachys renda), eine sehr spezielle und begehrte Palme mit ihren orange-roten Stämmchen aber leider etwas zu tropisch für bei uns in Neuseeland


Nang Thong Beach



dieses kleine Schlängelchen auf dem Trottoir hob kurz den Kopf und machte sich dann artig davon



Die Sonnenuntergänge waren wieder mal fantastisch, schon fast surreal







diesen Woodoo Feuerzauber gibt's jeden Donnerstag im Sands


Das ist das Ortsschild von Bang La On, im Zentrum der Khao Lak Küste. Ich hab das Schild nur per Zufall gesehen. Von der Strasse aus ist es ausgeschlossen, das Schild zu sehen, aber kümmern tut das keinen hier, Warum auch?

 einer der zahlreichen Pools im Moracea

ein Ausschnitt vom Garten im Moracea


 Nature Art (Heliconia)



Mir ist kürzlich etwas merkwürdiger Zufall aufgefallen. Unsere nächsten drei Langstreckenflüge (über 10 Stunden) mit drei verschiedenen Fluggesellschaften fliegen alle um genau die gleiche Zeit ab (zumindest planmässig). Und zwar nicht irgendeneine Zeit, sondern fünf vor zwölf (23.55)! Wenn das nicht ein gutes Omen ist, dass man gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt hat. Fünf nach zwölf wäre ja irgendwie deprimierend.


irgendwo im Khao Lak Laguna Resort


Khao Lak Merlin Resort, unsere aktuelle Abstiege (in der Mitte oben ist sogar unser Balkon zu erkennen)

dasselbe nur von oben erwähntem Balkon

im Gegensatz zum Wanderstock und der komischen hohen Zaubermütze


noch ein Kunstwerk der Natur



im Merlin





Liebe Grüsse aus der grossen weiten Welt